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30.04.2011

 

Wenn Ihr uns live verfolgen wollt, müsst Ihr auf den nachstehenden Link klicken, dann seht Ihr auch den bisher gefahrenen Streckenverlauf. Alle 5 min. erfolgt automatisch eine Aktualisierung. Die Trackingpunkte geben dann auch eine Info über die genauen Positionskoordinaten.

 

http://man.arealcontrol.net/int-sos.html

 

Über das GPS Trackingsystem wird im Notfall die Alarmzentrale von International SOS direkt mit den Positionsdaten versorgt und es kann dann die medizinische und sicherheitsrelevante Versorgung aktiviert werden.

Das Zusammenspiel der drei Partner -  International SOS - Arealcontrol - Barmenia Versicherung -  Control Risks - garantiert die reibungslose Versorgung unseres Teams.

30.04.2011

 

Abfahrt in Oberstaufen bei strahlendem Sonnenschein.

Unser Roadbook mussten wir mit dem Ruderboot von einem Floss auf dem Alpsee abholen.

Für die Erfüllung der zweiten Aufgabe mussten wir für jedes Auto einen großen Stein aus dem Fluss holen, Die Steine werden mit nach Jordanien genommen um den Berg Otto zu erhöhen.

Übernachtet haben wir auf einem Campingplatz bei Linz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

01.05.2011

 

Nach ausgiebigem Frühstück auf dem Campingplatz fahren wir bei schönem Wetter los. Unterwegs lösen wir in Oed unsere nächste Aufgabe. mit unseren 3 Steinen quetschen wir uns zu sechst  in eine Telefonzelle und lassen uns von Kirchgängern fotografieren.

Heute fahren wir nahezu durch ganz Ungarn. Kurz vor der rumänischen Grenze finden wir einen guten Campingplatz. auf dem wir gegen 19:30 Uhr ankommen.

02.05.2011

 

Abfahrt vom Campingplatz in Mako gegen 7:15 Uhr zur rumänischen Grenze.

Bisher keine Komplikationen.

Wir fahren durch ganz Rumänien und erreichen gegen 20:30 Uhr die Bulgarische Grenze.

Nachdem der anvisierte Campingplatz nicht auffindbar war, suchen wir uns in dem ca. 60 km von der Grenze entfernten Ort Razgard ein Hotel. Das Hotel Central ist günstig und gut.

03.05.2011

 

Nach dem Frühstück im Hotel, fahren wir gegen 7:45 Uhr los.

Heute haben wir ca. 540 km bis Istanbul vor uns.

Die Straßen in Bulgarien sind nicht die besten! Vor allem das Stück von der Schwarzmeerküste zur türkischen Grenze ist ein Flickenteppich, garniert mit Schlaglöchern.

Ab der türkischen Grenze ist die Straße wie eine Autobahn ausgebaut, für vielleicht 100 Autos pro Tag! Nach endlosem Stau in der istanbuhler Rushhouer, erreichen wir gegen 21:15 Uhr das Hypodrom. Nachdem das erste Fahrerlager schon voll ist, werden wir auf dem Platz vor den Obelisken geleitet, wo wir unser Lager aufbauen.

Nach einem türkischen Abendessen schlafen wir vor der Blauen Mosche in unseren Fahrzeugen.

 

04.05.2011

 

Regen in Istanbul.

Nach dem Frühstück bereiten wir auf unsere heutigen Aufgaben vor.

Wir haben auf dem Ägyptischen Basar einem Türken eine Bierflasche geschenkt (war eine Aufgabe aus dem Roadbook) und eine Postkarte an die Brauerei eine Postkarte mit Grüßen des Türken geschickt. Ab 16:16 gehts im Konvoi (alle 300 Autos) zur Fähre in den asiatischen Teil von Istanbul. Ein Spektakel!

Als 2. Aufgabe mussten wir mit unseren Steinen in das Fußballstadion von Fenerbahce Istanbul und sollten ein Foto mit den Steinen auf der obersten Tribüne. Der Sicherheitsdienst hatte was dagegen. Auch runseren 60er-Wimpel wollte niemand haben! Dafür war unsere Interpretation des Fenerbahceliedes ein voller Erfolg, auch wenn das Fernsehen nicht da war.

Nach dem Stadionbesuch verlassen wir Istanbul in Richtung Ankara.

Nach ca. 150 km die erste Panne! Der Rücklaufschlauf des Kühlsystrems tropft am Anschluss zum Ausgleichsbehälter. Der Anschlussstuzen ist gebrochen. Mit etwas Sekundenkleber sind wir wieder Herr der Situation und fahren noch etwas weiter. Wir Übernachten bei einer Tankstelle und werden von deren Besitzer um 23:30 Uhr mit seinen Kumpels zum Tee eingeladen.

Danach endlich schlafen.

 

 

05.05.2011

 

Regen auf dem Weg nach Ankara

Gegen 14:30 Uhr erreichen wir das Hipodrom in Ankara, unserem Aufenthaltsort bis morgen.

Als Aufgabe müssen wir auf die Burg von Ankara (ohne Steine) und in einem Lokal Tee drinken, eine türkische Spezialität essen und die Wirtin mit uns fotografieren.

Danach haben wir im Hipodrom unsere Autos auf Herz un Nieren getestet (Wettfahrt durch eine ausgiebig große Wasserpfütze, wurde auf Video fesgehalten).

Nach dem Aufbau unseres Lagers gingen wir im Stadzentrum zum essen. Sitze garade in dem Lokal Mangal Dünjasi wo wir sehr  gute türkische Spezialitäten genossen haben und schreibe diese Zeilen.

Wie es weitergeht, erfahrt ihr morgen, wenn wir wieder einen Internetzugang finden, evtl. in Kayseri. 

06.05.2011

 

Heute Morgen hatte der rechte Hinterreifen von Hubert einen Platten.

Hat wohl gestern bei der Speedfahrt am Hipodromkurs eine der dort zahlreichenden rumliegenden Spaxschrauben eingefahren. Unser Parkplatznachbar hat ein Reifenflickzeug dabei. Nach kurzer Zeit hat Fritz den Reifen demontiert, geflickt und wieder montiert..

Wir erfahren vom OK, wie der weitere Fortgang der Rallye ist (wegen Syrien). Am 08. Mai fahren wir von Mersin mit der Fähre  nach Zypern. Mit unseren Autos umrunden wir Zypern und fahren dann am Abend des 09. Mai mit der Fähre nach Haifa. Wir durchqueren Israel und setzen unsere Rallye in Jordanien fort. Der Spaß mit der Fähre kostet pro Person 330 Euros zusätzlich.

Die türkische Regierung hat alle Hebel in Bewegung gestzt, dass wir eine günstige Fähre bekommen und in Israel einreisen dürfen. Die türkische Regierung hat die Fähre mit ca. 150.000.- bezuschusst! Wir müssen der türkischen Regierung wirklich recht herzlich dafür danken!

In Ankara übergaben wir einem türkischen Minister unser Geschenk vom Markt Holkirchen nebst einem Schreiben unseres Bürgermeisters Josef Höß. Danach, bei bedecktem Himmel, Start in Le Mans Art nach Göreme.

In Göreme richten wir uns auf dem Camping Panorama für  die Nacht ein. Nach einem Spaziergang durch Göreme kommen wir durchfeuchtet (scheiß Regen) am Campingplatz an. Nach der Brotzeit werden wir uns zu Bette begeben, da wir morgen früh sehr bald nach Kayseri aufbrechen wollen. Wir haben noch sehr viele Kilometer vor uns!

 

07.05.2011

 

Plus 2,5° C!, wir verlassen das eisige Göreme gegen 7:00 Uhr, der Sonne entgegen?

Heute haben wir unsere längste Tour vor uns. Wir müssen nach Mydiat, um eine Aufgabe zu erfüllen, ca. 850 km.

Doch um dort hin zu kommen müssen wir das Taurusgebirge überqueren. Es regent immer wieder. Die Temperaturen fallen weiter. Es schneit ganz leicht. Links und rechts der Straße liegt frischer Schnee. Es geht ein eisiger Wind. Die grandiose Landschaft entschädigt das schlechte Wetter. Auch das gute Essen, siehe Foto, hebt unsere Stimmung. Gegen 20:30 erreichen wir im Dunklen Mydiat.

Wir müssen hier ein ca. 1200 Jahre altes Gebäude finden. Dies ist in der Nacht nicht ganz einfach. Ein Kurde fährt mit uns in die Altstadt, findet aber nicht das richtige Gebäude. Ein freundlicher junger Polizist der Streife fährt, führt uns, hoffentlich, zu dem richtigen Gebäude. Wir schießen das obligatorische Foto und richten uns auf einer Tankstelle außerhalb von Mydiat unser Nachtlager ein.

Die Autos laufen noch relativ problemlos. Nur beim MB AO 1000 (Fritz und Josef) zickt der hintere linke Stoßdämper. Er hat schön langsam den Geist aufgegeben. Wir hoffen, dass er sich nicht frißt. Bei scharfer Fahrt und schlechten Straßen versetz er ganz schön. Aber Fritz und ich haben die Karre im gut Griff.

Unterwegs, ca. 50 km vor Mersin hat es das Team 33 erwischt. An einer an sich übersichtlichen Kreuzung wurde ihnen von einem Türken die Vorfahrt genommen. die ersten beiden Fahrzeuge von Team 33 wurden sehr stark beschädigt. Zwei vom Team 33 mussten ins Krankenhaus, hatten aber, soviel wir gehört haben, nur leichte Blessuren. Ob sie weiterfahren können ist fraglich. Wir waren ca. 20 Minuten nach dem Zusammenstoß am Unfallort. Die Polizei hatte halles abgesperrt und die Krankenwagen waren schon weg.

Unser Einschiffung nach Zypern verschiebt sich nahezu um einen Tag. Der Fährhafen ist für uns auch nicht Mersin sondern bei Silifke. Wir fahren Riichtung Hafen und Übernachten vor Silifke in einem Motel. Morgen wollen wir den Strand genießen und dann zur Fähre Fahren.

 

08.05.2011

Heute fahren wir von Midyat nach Mersin, ca. 750 km.

Die Autos laufen noch relativ problemlos. Ab und zu muss Öl nachgekippt werden. Beim MB AO 1000 (Fritz und Josef) zickt der hintere linke Stoßdämper. Er hat schön langsam den Geist aufgegeben. Wir hoffen, dass er sich nicht frißt. Bei scharfer Fahrt und schlechten Straßen versetz er ganz schön. Aber Fritz und ich haben die Karre gut im Griff.

Unterwegs, ca. 50 km vor Mersin hat es das Team 33 erwischt. An einer, an sich übersichtlichen Kreuzung, wurde ihnen von einem Türken die Vorfahrt genommen. Die ersten beiden Fahrzeuge von Team 33 wurden sehr stark beschädigt. Zwei vom Team 33 mussten ins Krankenhaus, hatten aber, soviel wir gehört haben,nur leichte Blessuren. Ob sie weiterfahren können ist fraglich. Wir waren ca. 20 Minuten nach dem Zusammenstoß am Unfallort. Die Polizei hatte halles abgesperrt und die Krankenwagen waren schon wieder weg.

Unser Einschiffung nach Zypern verschiebt sich nahezu um einen Tag. Der Fährhafen ist für uns auch nicht Mersin sondern bei Silifke. Wir fahren Riichtung Hafen und Übernachten vor Silifke in einem Motel. Morgen wollen wir den Strand genießen und dann zur Fähre fahren.

 

09.05.2011

 

Wir übernachteten im Motel Yemiskumu, ca. 30 km vor Silifke. Zum ersten mal konnten wir ausschlafen. Vom Balkon hat man einen herrlichen Blick auf das ca. 50 m entfernte Meer. Es ist warm und die Sonne scheint. So haben wir uns das vorgestellt.

Wir bereiten gerade unser Frühstück vor und genießen die Wärme.

 

Heute möchten wir alle grüßen, die unserer Reise so interressiert verfolgen. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass so viele unsere Reiseberichte lesen und unsere Fahrt auf der Internetkarte verfolgen.

Unser Dank gilt Thomas Diedenhofen, der durch sein Angagement erst ermöglichte, dass unsere Reise zeitgleich auf dem PC verfolgt werden kann. Thomas, viele Grüße, aus der jetzt sonnigen Türkei.

Bedanken wollen wir uns auch bei unseren zahlreichen und großzügigen, genannte und nichtgenannte Sponsoren, die unsere Rallyeteilnahme durch ihre Spenden doch wesentlich erleichtert haben.

Wir grüßen alle Famielenangehörigen, Freunde, Verwandte und Bekannte und vor allem den Apachenstammtisch. Bald werden wir wieder die Mittwochabende mit euch teilen können.

Wir grüßen unsere beiden Stammwirtschaften, die Alte Post und das Oberland in Holzkirchen.

Euer Team 50 - Apachen 

 

10.05.2011

  

Heute sind wir gegen 12:00 Uhr auf Zypern gelandet. Doch bis wir dahin kamen, ist mit einer Odyssee vergleichbar. Wir warteten, wie nach Information vom OK angegeben, ab 15:00 Uhr im Hafen von Silifke auf unsere Fähre. Gegen 20:30 wurden wir auf das Hafengelände gelassen. Die Fahrzeughalter getrennt von den Beifahrern. Wir Fahrer wurden auf ein Gelände nahe der Hafenabfertigung dirigiert. Per Flüsterpost erfuhren wir von anderen Rallyeteilnehmern, dass wir bei der Hafenpolizei und beim Zoll unsere Pässe stempeln lassen müssen. Da wir (Hans, Hubert und Josef) noch früh dran waren, war dies kein Problem. Nach einem Nickerchen im Auto erfuhren wir wieder von Mitfahrern, dass wir noch 2 weitere Stempel benötigen. Der 3. Stempel war ein Klacks. Für den 4. Stempel mußten wir ca. 2 endlose Stunden anstehen. Bis wir mit den Fahrzeugen auf die Fähre konnten, vergingen insgesamt ca. 6 Stunden. Nachdem wir die Autos auf unserer Fähre geparkt hatten, wurden wir mit dem Dolmush zur Personenfähre gefahren, wo bereits Daniel, Thomas und Fritz sich die Füße in den Bauch standen. Gegen 2:00 Uhr in der Nacht legten wir ab. Je nach persönlichem Geschmack wurde im Pullmansitz oder auf der Isomatte übernachtet.

Die Überfahrt war problemlos.

Auf Zypern in Girne wurden wir von mehreren Autoclubs empfangen, die uns gleich mit Verpflegung und Getränken versorgten. Die Polizei geleitete uns auf große Parkplätze. Von dort fuhren wir im Konvoi durch den alten Hafen. Von dort wurden alle Rallyeautos auf eine Rundkurs über den türkischen Teil der Insel geschickt.

Wir haben uns beim Strand Turtle Paradise von der Gruppe abgeseilt und genießen bei Shish Kebab und Efes (gut) die Aussicht auf das Meer. Heute am Spätnachmittag sind wir angeblich noch Staatsgäste und sollen zum Essen eingeladen werden. Wir werden sehen...

Uns geht es gut, das Wetter ist spitze, ca. 28° C und wolkenlos.

Heut Abend geht die Fähre nach Port Said, auf der Sinaihalbinsel. Über Ägypten gehts dann auf Achse weiter ans Rote Meer, wo wir mit der Fähre nach Aqabar in Jordanien übersetzen.

Bis wir dort sind, wird jedoch noch einige Zeit vergehen.

14.05.2011

Wir melden uns zurück von unserer Mittelmeerkreuzfahrt, aber davon später.

Wie gesagt, auf Nordzypern sind wir sehr gut aufgenommen worden. Als wir Apachen in Nikosia eintrafen und uns ein Polizeiwagen entdeckte, drehte er sofort um und eskortierte uns mit Blaulicht und Sirene zum Rathaus. Dort gab tatsächlich einen großen Empfang mit Musik, Folklore und frischem Kebab, Getränken und Orangen sowie diversen landestypischen Süßigkeiten. Eine Ansprache des Touristikministers über die Sonnenseiten von Nordzypern sowie eine Einladung für die nächste Rallye beendete die Veranstaltung. Dies wurde von einem großen Presseaufgebot aufgenommen.

Anschließend ging‘s von Girne aus auf die Fähre nach Ägypten. Wir wurden auf insgesamt 3 Fähren aufgeteilt.

Nach endlosen Polizei- und Zollabfertigungen waren wir gegen 24:00 Uhr auf der Fähre, die aber erst zwischen 2 und 3 Uhr abfuhr. Mit 8 - 17 km/h ging‘s Richtung Ägypten. Da begann die Odyssee.

Am 12.05.2011 durften wir nicht in die ägyptischen Hoheitsgewässer einlaufen. Nach einer schier endlosen Wartezeit (Thomas lag schon seit einem Tag mit Seekrankheit flach, Fritz ging‘s auch nicht recht viel besser) erhielten wir vom OK (Organisationskomitee) die knappe Auskunft, dass das Schiff bereits gewendet hat, und wir wieder zurück nach Mersin fahren. Dauer ca. 30 Stunden. Wir alle auf der Fähre waren geschockt. Die Essenvorräte und Getränke waren größtenteils aufgebraucht. Auch die Lebensmittel und der Getränkevorrat des Schiffes ging zur Neige. Das Efes war schon aus!

Die Schiffsbesatzung teilten mit uns ihre knappen Vorräte. Früh, mittags und abends wurde Suppe gereicht, aus was auch immer. Jeder bekam nur einen kleinen Schöpfer voll mit einer Scheibe altem Weißbrot. Papillon lässt grüßen!

Für 284 Personen standen 3 Toiletten für die wenigen Damen und 2 für vielen Männer zur Verfügung. Gott sei Dank gibt es klein Geruchsinternet.

Die Müllsäcke stapelten sich in den Gängen. Dazwischen waren die Nachtlager vieler Passagiere. Trotz des relativ ruhigen Wetters waren zahlreiche Mitreisenden von der Seekrankheit gezeichnet.

Wir waren alle heilfroh, als wir am 14.05.2011 mit dem Seelenverkäufer gegen 11:00 Uhr wieder in unserem Ausgangshafen bei Silifke vor Anker gingen.

Die Zollformalitäten mussten wieder rückwärts, wie oben beschrieben, abgewickelt werden.

Anschließend fuhren wir sofort nach Konia, wo wir das Hotel Dergah bezogen und ausgiebig duschten. Dies war nach 5 Tagen zwar nicht unbedingt nötig….

 Ein Fahrzeug des Teams Wüstenfuchs hat sich uns in Konia angeschlossen.

Morgen geht´s weiter nach Istanbul. In 3 Tagen wollen wir zu Hause sein. Dies trauen wir unseren Boliden zu.

Nachtrag: Unsere Fähre hieß Calypso, besser hätte Apocalypso gepasst.

 

 

15.05.2011

 

On the road again!

Heute haben wir eine lange Tour vor uns. Wir wollen unbedingt über die Grenze der Türkei nach Bulgarien. Rechtzeitig um 7:00 Uhr waren wir im Frühstücksraum unseres Hotels in Konia. Das Buffet war schon aufgebaut (siehe Foto). Alles, nein- nahezu alles, eines türkischen Frühstücks war schon aufgebaut. Käse, Honig, Oliven, Gurken, verschiedene Marmeladen, Eier, Wurst Chai usw.. Das wichtigste fehlte: Brot. Erst gegen 7:30 Uhr kam der Brotmensch. Hatte wohl ausgerechnet heute verschlafen (Penner). So waren wir erst gegen 8:30 Uhr startklar.

Wir fuhren über gut ausgebaute Landstraßen, die in der Regel 4-spurig waren (dies gilt nahezu für die gesamte Türkei), Richtung Istanbul. Das Mittagessen viel heute sparsam aus. Bei einem Zwischenstopp in den Bergen gab es auf dem Parkplatz vor einem Friedhof Sesamkringel, eingelegte Oliven(die wir gestern in einem Bergdorf von einem Bauern zusammen mit 2 Säcken Zitronen und Honig gekauft hatten) Kaffee und Salami. Ja wir haben  immer noch jede Menge Salami an Bord, die uns ein sehr guter Metzger aus Holzkichen für die Reise gespendet hat.

So ca. 160 Km vor Istanbul sind wir auf die Autobahn gewechselt. Wir kamen flott voran und waren gegen 21:00 Uhr an der türkisch/bulgarischen Grenze. Wir hatten Glück, es waren nur 2 Pkw´s vor uns. Es ging relativ zügig voran, trotzdem hat die ganze Prozetur eine halbe Stunde gedauert.

Eine bulgarische Grenzbeamtin die  deutsch sprach war sehr nett. Nachdem Fritz ihr den Zweck unserer Reise erklärt hatte, fragte sie nur entsetzt, ob jetzt alle 300 Rallyeautos wieder über diesen Grenzübergang zurückfahren wollen. Wir konnten sie beruhigen, dass es nur wenige sein werden. Sie ließ uns dann gleich passieren. Der letzte bulgarische Posten, ein Zöllner, wollte unser Auto durchsuchen. Nachdem ich ihm die von Jan mitgegebenen Polizeiabzeichen gezeigt hatte, und im klar gemacht hattee, dass ich Polizist in Bayern bin, hat er uns gute Fahrt gewünscht  und ziehen lassen. Auch unsere nachfolgenden Teamkollegen provietierten von der Vorarbeit durch Fritz und mir.

Jetzt sind wir in dem wirklich guten und sehr sauberen Hotel Diamond Plaza in Haskovo angekommen und werden uns nach Dusche und Bier (Efes) für morgen ausruhen. Wir haben heute eine Fahrsrtecke von ca, 1000km zurückgelegt, morgen werden wir versuchen mindestens bis Zagreb zu kommen,

 

 

16.05.2011

 

Gleich vorweg, Zagreb haben wir heute doch nicht erreicht. 

Die Fahrt von Bulgarien nach Slavonski Brod (Kroatien), unserem heutigen Übernachtungsort, verlief ruhig und unspektakulär. 

In Bulgarien kamen wir auf den an sich guten Landstraßen recht langsam voran, da die Geschwindigkeit an zahlreichen Stellen auf 40 , 60 und 80  begrenzt ist. An jeder Ecke steht die Polizei mit Radarkameras.

An der serbischen Grenze wurden die Uhren wieder auf die deutsche Sommerzeit zurückgestellt.

Alle Grenzübertritte verliefen problemlos.

Wir übernachten in Slavonski Brod, im Hotel Central, das sehr sauber und angenehm ist. Das Personal ist sehr nett und hilfsbereit. Dieses Hotel kann man bedenkenlos weiterempfehlen.

Da es aber relativ ausgebucht war, bekamen wir nur zwei Zimmer. In dem großen Zimmer übernachteten Hans, Hubert, Thomas (auf der Isomatte) und Daniel. Das 2-Bettzimmer war für Fritz und mich.

 

17.05.2011

 

Aufbruch zur letzten Etappe unserer abgebrochen  Rallye.

 

Beim Frühstück im Hotel Central (Slavonski Brod, Kroatien) sitzen neben uns Schlierseer, die auf Einkaufstour sind.

Gegen 8:30 Uhr werden wir starten. Wenn nichts dazwischen kommt, werden wir die ca. 700 verbleibenden Km bis am Abend abgespult haben.

Wir freuen uns schon sehr auf unsere Lieben zu Hause.

 

Die letzte Etappe verlief problemlos. Lediglich in Österreich waren auf der Autobahn vor Salzburg die bekannten Raubritter unterwegs und zogen harmlose Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr, die angebelich zu schnell oder mit zu geringem Abstand zum Vordermann unterwegs waren.

Gegen 17:15 Uhr trafen wir mit 2 Autos in Holzkirchen ein.  Hans hatte sich schon bei Zagreb von uns verabschiedet, da er noch ein paar Tage Urlauf auf Istrien anhängen wollte.

Wir bedanken uns recht herzlich bei unseren Sponsoren

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 "Sponsoren/Linktips" 

 sind die Kontaktdaten unserer Sponsoren zu finden